Travelino nimmt Formen an.

Leichte Zukunft?

Travelino 2016 BeifahrerseiteDie Caravan-Hersteller versuchen sich in den letzten Jahren an den verschiedensten Konzepten für die Zukunft des Caravans, so auch Knaus-Tabbert. Aus dem Hauptquartier in Jandelsbrunn kam im Juni die Nachricht, dass die zuletzt verschobene Vorstellung des neuen Klein-und-Leicht-Wohnwagens für den Caravan-Salon Düsseldorf vorgesehen ist. Dort soll dann auch bereits ein Prototyp des „Travelino“ vorgestellt werden.

Das neue Modell wird in mehrfacher Hinsicht als wegweisend gepriesen. Da ist zum Einen das Gewicht. Mit nur 750 kg zulässigem Gesamtgewicht bei einer Zuladung von ca. 100 kg ist es wirklich ein Leichtgewicht und sollte auch für nicht so groß motorisierte Autos gut ziehbar sein. Knaus-Tabbert setzt damit einen Trend für eine breite Mittelschicht, auch ohne immer größere, schwerere und stärkere SUVs mit dem Wohnwagen Urlaub machen zu können.

Travelino – leicht und flexibel

Travelino 2016 InnenraumDas Raumkonzept des Travelino wird durch Flexibilität bestimmt. Nun ist es im Caravan-Bau schon immer wichtig gewesen, kompakt zu bauen und doch flexibel zu sein. Und doch haben die Produzenten den Anspruch, eine weitere Optimierung im Spagat zwischen Raumangebot und Nutzungvielfalt umgesetzt zu haben. Ob dies gelungen ist oder hier doch nur ein weiterer Kompromiss eingegangen wurde, kann der werte Leser auf dem Caravan-Salon selber überprüfen.

Der Travelino soll auch einen leichten Innenausbau bekommen, das Material nennt sich Expandiertes PolyPropylen (EPP). Hört sich so ein wenig nach 70er Jahre-Kunststoffmöbel an …. Aber warten wir es ab, ich bin gespannt, wie die Haptik ist und wie es sich anfühlt. Der Travelino wird mit zwei Sitzgruppen, die zu Doppelbetten umbaubar sind, und alternativ auch mit einem Festbett zu haben sein. Daneben gibt es eine Küchenzeile mit Kühlschrank, eine Nasszelle und – natürlich – Schränke/Stauraum. Sinnvoll ist auf jeden Fall das neue Beleuchtungskonzept, alle Leuchten sind LEDs, in den Schränken auch als Leuchtbänder umgesetzt.

Präsentation auf dem Caravan-Salon Düsseldorf

Mit dem neuen Travelino setzt Kanus-Tabbert ein Zeichen. Es muss nicht immer alles breiter, größer, höher und schwerer werden. Gemäß dem Trend der Tiny-Houses kann auch im Caravanbau das Leichte und Kompakte das Bessere und Stärkere sein. Eine Stärkung des Segments „Eco-Camping“ sowie des Trends zu immer mehr Individualisierung zeichen sich hier ebenfalls ab. Auf zum Caravan-Salon nach Düsseldorf und den Travelino anschauen und Probe sitzen.

Der Caravan-Salon findet vom 27. August bis zum 4. September in Düsseldorf statt, Infos: www.caravan-salon.de.

Copyright: Text: Campinglaune, alle Abbildungen: Knaus Tabbert.

Merken

Merken

Merken

Dein neues Fenster zur Welt – Caravan Salon Düsseldorf öffnet in vier Tagen.

iNet von Truma steuert Freizeitfahrzeuge aus der Ferne

Truma App Startscreen

Die neue Truma-App gibt aktuelle Infos und hilft bei der Fernsteuerung. Foto: Truma.

Mehr Komfort für unterwegs in einer neuen Dimension: Das Truma iNet System ermöglicht es, die Combi Heizungen und die Truma Klimasysteme jederzeit und von überall fernzusteuern. Auf der Skipiste, am Strand, beim Wandern: mit dem Truma iNet System lassen sich die Geräte bequem und einfach von unterwegs über die Truma App regeln und der aktuelle Geräte- und Fahrzeugstatus abfragen. Das macht das Campen leichter, komfortabler und sicherer.

Weiterlesen …

Wide Path Camper aus Dänemark

Wohnwagen-Fahrradanhänger aus Dänemark

Aufgebaut bietet der Wohnwagen-FAhrradanhänger "Wide Path Camper" alles, was ein Radurlauber so braucht.

Aufgebaut bietet der Wide Path Camper alles, was ein Radurlauber so braucht.

Aus einem Konzept wird ein Produkt. Der dänische Wohnwagen-Fahrradanhänger „Wide Path Camper“ wurde zur Serienreife entwickelt und soll in einer ersten Kleinauflage von 50 Exemplaren bis Anfang Juli 2015 ausgeliefert werden. Der als Fahrradanhänger konzipierte Kleinwohnwagen bietet Platz für zwei Personen, die Grundfläche innen beträgt 97×200 cm bei einer lichten Innenhöhe von 1,30 m. Der Anhänger wiegt 45 kg. Für die Fahrt halbiert sich die Länge, mittels eines Klappmechanismus wird der hintere Teil des Caravans einfach über den vorderen Teil gestülpt. Der Aufbau dauert nach Angaben des Herstellers nur wenige Minuten.

Weiterlesen …

Wohnwagon – die Zukunft des Wohnens?

 - Außenansicht

Außenansicht

Wohnwagon - Bullaugen

Die Bullaugen auf der Rückseite

Wohnwagon - Innenansicht

Innenansicht

Das Team

Die Erfinder des Wohnwagons: Theresa Steininger und Christian Frantal.

Nachdem ich hier vor einiger Zeit den Caravisio von KnausTabbert vorgestellt habe, der ja die Zukunft des Campings sehr futuristisch interpretiert hat, folgt heute eine ganz andere Zukunftsvision von Camping. Das österreichische Startup Wohnwagon hat die Idee eines selbstbestimmten Lebens in einem autarken Umfeld für sich als Vision entdeckt und startet gerade mit großem Erfolg die zweite Phase ihres Unternehmertums. Über das Crowdinvesting-Portal Conda wurde bereits die erste Phase erfolgreich realisiert. Die Entwicklung eines Prototypen wurde vielbeachtet umgesetzt, der Prototyp fand auch direkt einen Abnehmer. Nun wird auf Conda wieder Geld gesammelt, um die Serienfertigung umsetzen zu können.

Weiterlesen …

Caravisio – die Zukunft des Wohnwagens?

Der Caravisio.

Der Caravisio. (c) KnausTabbert

Caravisio heißt die Studie des Wohnwagenbauers KnausTabbert zur Zukunft der Wohnwagen. Zum Caravan-Salon in Düsseldorf 2013 wurde er vorgestellt. Der Hänger mutet an wie ein Gefährt aus einer anderen Welt.

Campingurlaub boomt, Reisemobile verkaufen sich wie warme Semmeln (ein Plus von fast 11% neu zugelassener Fahrzeuge 2012 gegenüber dem Vorjahr). Die Caravan-Industrie hat jedoch zu kämpfen, magere 1,8% mehr Neuzulassungen in 2012 gegenüber 2011. Da überrascht es nicht, dass die Hersteller neue Wege gehen oder besser: suchen. KnausTabbert hat sich mit dem Caravisio weit aus dem Fenster gelehnt – und den Nerv der Zeit getroffen. Das futuristisch anmutende Gefährt, von dem es bislang erst einen Prototyp gibt, lässt die Wellen der Begeisterung hoch schlagen und hat bereits eine große Fangemeinde versammelt. Auf dem Caravan-Salon in Düssseldorf hatte dann jeder Gelegenheit, das Gefährt live und in Farbe anzuschauen.

Die Rückseite des Caravisio lässt sich nach hinten öffnen und dient als Veranda.

Die Rückseite des Caravisio lässt sich nach hinten öffnen und dient als Veranda. Foto: Knaus Tabbert

Der Wohnwagen lehnt sich ein wenig an den Aufbau und die Optik einer Yacht an. Im Wagen sind viele interessante Details verbaut, die das Caravaning einfacher und bequemer macht. So sind die Standfüsse automatisch ausfahrbar und sorgen für eine automatische Nivellierung – der Wagen richtet sich sozusagen sebstständig waagerecht aus. Im Inneren gibt es einen Beamer, der für perfekte Fernsehabende sorgt. Als Projektionsfläche dient die Glasschiebetür im Heck. Zentralverriegelung, Bedienung per App, alles, was technisch machbar ist, wurde ausprobiert. Heraus gekommen ist ein hoch technisiertes, hypermodernes Gefährt, welches die Diskussion um Wohnwagen-Camping anregen kann und soll. Im Wohnwagen-Forum ist es bereits angekommen.
Schickes Design, schicker Wagen. Wenn Knaus Tabbert den Wagen zum Probe wohnen zur Verfügung stellen würde, meine Bewerbung wäre dabei. Es müsste dann auch das passende Zugfahrzeug mit ausgegeben werden, da der Hänger wohl etwas schwerer sein wird und mein C5 das wahrscheinlich nicht schaffen wird.

Ausführliche Infos über die Wohnwagen-Studie gibt es bei www.facebook.com/caravisio (auch ohne Anmeldung) sowie auf dem youtube-Kanal von Knaus Tabbert. Und hier ein paar Berichte über den Caravisio:

Spiegel online-Artikel / Spiegel online-Fotostrecke / Motorzeitung

Der Caravisio vor dem Schloß Bensberg.

Der Caravisio vor dem Schloß Bensberg.

Merken

Romotow – eine Idee erblickt das Licht der Welt

Auflieger-Wohnwagen der Romotow-Serie.

Auflieger-Wohnwagen der Romotow-Serie.

Romotow als Wohnanhänger für die normale ANhängerkupplung.

Romotow als Wohnanhänger für die normale Anhängerkupplung.

Aus Neuseeland kommen zwei Architekten, die eine Idee für einen neuen Wohnwagen haben. Im Dezember 2012 haben sie diese veröffentlicht: Der Romotow erblickt das Licht der Welt. Romotow – das steht für „Room to move“, ein neues Raumkonzept mit einem ausfahr- und drehbaren Wohnraum.

Aber der Romotow soll nach Aussagen der Erfinder nicht auf das reine Wohnen begrenzt sein. Auch als Cafe auf Zeit, als Promotion-Bühne, als Wochenendhaus oder Ähnliches soll er nutzbar sein. Schneller Aufbau, viel Fläche und ein gutes Wohngefühl – das sind nur einige Attribute, mit denen der neue Wagen belegt wird. Allerdings, und das ist der Haken, – es ist nur eine Studie.

open_4

Romotow in gedrehtem Zustand

In Amerika ist das Design seit Oktober 2013 mit einem Patent geschützt. Aktuell sind die beiden „Erfinder“ auf der Suche nach Finanziers und einem Wohnwagenbauer, der an einem Prototyp interessiert ist. Ein erster Schritt ist die Verstärkung des Teams mit dem Designer Nic DeMey, der aus dem Schiffsbau kommt und sich mit Verbundwerkstoffen gut auskennt.

Es gibt auch viele kritische Stimmen, ob sich so etwas überhaupt realisieren lässt und das Ganze nicht viel zu schwer wird (siehe dazu die Kommentare im Spiegel online-Beitrag). Aber – der Wagen sieht gut aus und mir gefällt’s.

Also – alles Gute für die Realisierung und viel Erfolg.

Hier findet ihr den Romotow: www.romotow.com

Und hier findet ihr das Video dazu:

Merken